BABYLON – Berlin | Staatsoper

OPER IN SIEBEN TABLEAUS (2012/2019)

Unseren aktuellen Kulturtrip starten wir von Potsdam. Verpflegung und Unterkunft gibt es im 4 Sterne Inselhotel Potsdam. Am nächsten Tag gibt es noch einen Abstecher zum Schloss Sanssouci, um dann am 20.03.19 in die Staatsoper in Berlin zu fahren. Dort schauen wir uns das Stück „Babylon“ an. Dazu ein kurzer Auszug zum Inhalt des Stückes:

Jörg Widmanns „Babylon“ beschäftigt sich mit den Grenzen der Sprache, ja der sprachlichen Verwirrung. Die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken, kulturell fortgeschrittenen Metropole Babylon stellt der Komponist in den Mittelpunkt seiner Oper. Nicht nur die Babylonier bewegen sich zwischen Chaos und Ordnung, sondern auch der jüdische Exilant Tammu, der seine einstige Liebe, die Seele, verlässt, sich stattdessen an die babylonische Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zu wenden. Wenn ein Menschenopfer gefordert wird, um die Götter zu besänftigen, die einst das Volk von Babylon mit der Sintflut bestraft haben, wählt der Priesterkönig Tammu. Nachdem Tammu hingerichtet wurde, beschließt Inanna, in die Unterwelt hinunterzugehen, um ihren Herrscher, den Tod, zu überzeugen, damit ihre Geliebte in die Welt der Lebenden zurückkehren kann. Schließlich wird ein neuer Bund zwischen den Göttern und dem Volk geschlossen, und die Ordnung wird – zumindest vorübergehend – wiederhergestellt.

Widmanns Partitur ist ein üppiges Klangkaleidoskop der heterogenen Gesellschaft Babylons, eine faszinierende Collage, in der eine Vielzahl von Klangfarben, Klangszenen und Klangstrukturen aufeinander treffen. Das Werk nimmt zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Themen auf, darunter Mozarts „Zauberflöte“. Eine Oper in Cinemascope, die 2012 in München uraufgeführt wurde und nun in einer neuen Fassung auf die Bühne kommt.